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Prof. Spitzer spricht über Gehirnforschung
Die Freunde des Gymnasiums, die Volkshochschule und die Buchhandlung Mahr, sie alle wollten es sich nicht entgehen lassen, Veranstalter eines attraktiven Vortrags zu sein, attraktiv im wörtlichen Sinn, denn der Saal des evangelischen Gemeindehauses war voll. Der Leiter des Robert-Bosch-Gymnasiums, Dr. Herbert Birkenfeld, stellte den Leiter der Psychiatrischen Uniklinik in Ulm und Autor mehrerer Bücher vor, der dann mit vielen Folien und und einem Vortragsstil, der es einfach nicht erlaubte, nicht gebannt zuzuhören, dem Zuhörer viel über die Vorgehensweise der Gehirnforschung erklärte, wie das Lernen abläuft, wie Ärger und Schmerz im Gehirn wirken, warum der Mensch auf ein unfaires Angebot falsch reagiert. Im Zentrum des Vortrags stand das Lernen: Der Mensch lernt immer, in jedem Augenblick. Auch wenn er wieder vergisst, ist das nicht umsonst, denn im Gehirn sind Spuren zurückgeblieben. Auch wenn Einzelheiten vergessen werden, die Denkweise ist ausgebildet und kann jederzeit wieder abgerufen werden. Nur Weniges ist bei der Geburt fertig. Aber schon das Kind ist in der Lage aus Beispielen Regeln abzuleiten, zum Beispiel beim Spracherwerb. Erst später lernt der Mensch, Dinge zu bewerten. Und dann gab Spitzer noch einige Patentrezepte für die Schule, die allerdings nicht neu waren. sw |
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| Robert-Bosch-Gymnasium Langenau -
27.11.2003 impressum |