Exkursion der 11d mit Frau Bschorr und Herrn Fritz | ||
Fotos: Sabine Bschorr |
Am Mittwoch,
den 14.6.2006, machten wir uns per Fahrrad trotz starker Hitze auf den Weg
Richtung Steinenkirch. Die Radtour über die Schwäbische Alb war sehr
hügelig und dadurch auch erst so richtig interessant und
abwechslungsreich. Für manche auch sehr anstrengend. Aufgrund der
Mittagshitze war es kein Wunder, dass die Dusche der Hütte sehr begehrt
war und es eine Weile dauerte bis alle für das WM-Spiel gerüstet waren,
das wir im Biergarten des Gasthauses Adler in Steinenkirch verfolgten.
Nach dem WM-Spiel gab es noch eine nette Gesprächsrunde, die noch über
mehrere Stunden ging und uns schließlich bettreif machte.
Der nächste Tag begann mit Weidepflege. Was im Großen und Ganzen bedeutet, dass wir das Werk, welches die Schafe nicht vollendeten, zu Ende brachten. Wir entfernten die restlichen Sträucher von der Weide, um sie davor zu schützen, sich zu Wald zu entwickeln. Des weiteren sammelten wir mit Herrn Fritz gesunden Tee, der uns für die Arbeit auf der Weide stärkte. Am Nachmittag wanderten wir mit unseren beiden Lehrern durch die schöne Umgebung von Steinenkirch. Die Wanderung umfasste beispielsweise einen schmalen, abenteuerlichen Pfad durch den Wald, welchen wir ohne festes Schuhwerk nicht gemeistert hätten. Des Weiteren waren wir in einer tiefen Höhle (das so genannte „Mordloch") und zum krönenden Abschluss auf dem Hof von Herrn Fritz, wo wir uns mit selbst gebackenem Brot und selbst gemachter Kräuterbutter stärkten und Volleyball spielten. Die erste Gruppe, die wieder an der Hütte ankam, machte sich leider mit der Tücke der Hütte vertraut, denn sie ist mit einer Alarmanlage versehen, die ausgelöst wird, wenn der Schlüssel nicht zweimal rumgedreht wird. Nach kurzer Zeit bekamen wir Besuch von der Polizei. Zum Glück erwiesen sich unsere Freunde und Helfer als sehr kooperativ und verlangten nicht, dass wir für die Einsatzkosten aufkommen. Nach diesem kleinen Schock verbrachten wir trotz allem einen gemütlichen Grillabend und bereiteten uns mental für den Tag der Abfahrt, der leider immer näher rückte, vor. Am Freitagmorgen waren alle in Aufbruchstimmung, jedoch gelang es uns schließlich die Hütte säuberlichst zu hinterlassen, um auch den nächsten Besuchern einen schönen Aufenthalt zu ermöglichen. Die Rückfahrt ging dann wesentlich zügiger als die Hinfahrt und wir kamen alle ohne Komplikationen zu Hause an. K. Harder | |