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Weihnachtsgottesdienst 2009











Der Gottesdienst hatte alle Teile, die zu einem ökumenischen Gottesdienst gehören. Und doch war er ganz anders, vor allem war er fröhlich, heiter, und Pfarrer Stratmann hatte eine lockere Art, mit den Jugendlichen in der Kirche umzugehen.

Anders war auch die aktive Beteiligung der Schüler, vor allem der 10. Klassen, aber auch 11. Klassen beteiligten sich im Chor und mit einem spanischen Lied. Und Brigitte Ott hatte mit den Klassen 7a und 7b einen kräftigen Chor zusammengestellt. Flötistinnen und Geigerinnen bereicherten den Gottesdienst. Und auch Anette Lormes trug zur musikalischen Ausgestaltung viel bei.

An der Ausarbeitung des Gottesdienstes beteiligt waren die Religionslehrer Pfarrer Stratmann, Daniela Wittendorf, Sabine Tredup und Yvonne Sigloch. Aber die Gebete, die Fürbitten und eine schöne Lichtmotette hatten die Schüler selbst verfasst.

Ein Schüler hielt eine Kerze und sprach über die Freude. Ein anderer widersprach ihm und blies die Kerze aus, für viele gebe es keine Freude. So ging es auch dem Licht der Orientierung, es gebe Menschen, die kein Vertrauen in die Menschen und in Gott haben können. Auch das Licht der Liebe, und das der Geborgenheit wurden ausgeblasen. Aber das Licht der Hoffnung wurde verteidigt, so schwach die Hoffnung auch sei, sie dürfe nicht verlöschen. Und an diesem Licht konnten dann auch die anderen Lichter wieder entzündet werden.

In seiner kurzen Predigt ging auch Pfarrer Stratmann auf dieses Thema ein. Auf katastrophale Zeiten habe Gott mit der Geburt eines Kindes geantwortet und so Hoffnung gegeben. Wenn Hoffnung an der Realität zu scheitern drohe, dann helfe Gott.

In den Fürbitten und Gebeten dachten die Jugendlichen an die Verstorbenen, alle Armen, an Kinder und Einsame und auch an jene, die nicht mehr glauben können.

Effi Schweizer


Robert-Bosch-Gymnasium Langenau - 22.12.2009
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