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Der Neigungskurs Religion gestaltet einen Abitursgottesdienst |
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Was bleibt,
wenn man geht? Kurz vor dem mündlichen Abitur, kurz vor Ende ihrer langen
Schulzeit, bevor die Herausforderungen des Erwachsenenlebens beginnen, war
es den Abiturienten ein Bedürfnis, diesen Einschnitt mit einem
Gottesdienst zu begehen, den der Neigungskurs Religion
gestaltete.
Ein großes Herz schmückte den Altarraum. Liebe stand im Mittelpunkt des Abends und der von der Religionslehrerin Hannelore Richter gehaltenen eindrucksvollen Predigt. Liebe, Glaube, Hoffnung gab sie den Abiturienten auf den Weg, Glaube, um die Welt zurecht zu machen, Hoffnung als Chance, aber die Liebe ist das Größte, Liebe für das Heilen gegen das Kaputt. Es war ein bewegter Rückblick auf das Gute der Schulzeit, aber auch auf Dinge, die belasten. Das Neue, das bevorsteht, ist noch so unverdorben. Hannelore Richter fand das wunderbare Bild von den so herrlich unabgelaufenen Füßen des neugeborenen Babys. Die Schüler gaben dem Gottesdienst einen ansprechenden und würdevollen Rahmen mit Liedern, die inhaltlich ihre Situation am Scheideweg ausdrückten und musikalisch-rhythmisch zu den Schülern passten. Eindrucksvoll waren die schönen Stimmen der Mädchen. Ihre Musiklehrerin Brigitte Ott hatte die Lieder mit ihnen einstudiert und sang auch selbst mit. Nicht eine Orgel, sondern eine Schülerband gab dem Lebensgefühl der Jugendlichen einen Ausdruck. In Fürbitten wurde an alle Beteiligten gedacht, auch an die Lehrer - in einem knallroten Che-Guevara-T-Shirt. Für jeden Abiturienten wurde feierlich ein Licht entzündet. E.S. |