Weihnachtskonzert 2005

Wahre Beifallsstürme gab es, als der Schulleiter Dr. Birkenfeld nach dem Konzert der Chorleiterin Brigitte Ott, dem Dirigenten Jörg Sziel und Hermann Ott, dem Leiter der Bläsergruppe, dankte für diese gelungene Veranstaltung in der überfüllten Martinskirche.

Den ganzen Raum der schönen Martinskirche ausnützend entführten die jungen Sänger und Musiker in eine weihnachtlich-festliche Klangwelt. Der Chor der Klassen 5 und 6 brachte eine heitere Note in das Konzert mit seinen Weihnachtsliedern "Born in Bethlehem" und "A child was born" und auch das Orchester der Klassen 5 -7 zeigte mit der Chaconne von Henry Purcell schon beachtliches Können. 

Der große Chor sang mit großer Klangfülle und wirkte leicht, frei und mühelos in den melodischen Bewegungen bei der Weihnachtshymne von Mendelssohn-Bartholdy, "The first Noël", "Pachelbel's Canon" und "Jubilate Deo" von Anton Diabelli. Am Klavier begleiteten Astrid Bauer und Christina Dürr. 

Das Orchester der Klassen 8 - 10 spielte den Kanon von Pachelbel und das Orchester der Klassen 11 - 13 den 1. Satz der Ouvertüre C-Dur von J. S. Bach, wobei die jungen Musiker die Dynamik und die federnden Abstufungen seiner Barockmusik gut herausarbeiteten.

Ein besonderer Genuss war das Allegro aus der Sonate F-Dur von Georg Ph. Telemann, das Doris Krug auf der Flöte mit reinen zarten Tönen spielte, und Christina Dürr auf der Orgel begleitete. Bewundernswert war das Zusammenspiel, wobei die Orgel die Flöte keinesfalls erdrückte, sondern erstaunlich zart wirkte und ihr zu voller Geltung verhalf.

Und immer wieder brachten die Bläser von der Orgelempore aus eine feierliche, tragende Stimmung in die Kirche.

Zum Schluss setzte wie jedes Jahr der vom Orchester begleitete Eltern-Lehrer-Chor einen Höhepunkt mit den Liedern "Siehe ich verkündige euch große Freude", Ich freue mich im Herrn" und dem Spiritual "Rise up shepherd".

Zum Erfolg der ganzen Weihnachtsveranstaltung trug aber auch eine Ansprache der Religionslehrerin Hannelore Richter bei, die mit ihrer ruhigen, einprägsamen Stimme einen sehr originellen adventlichen Vergleich zur Seeräuberjenny aus Brechts Dreigroschenoper zog, die auf ein Schiff mit acht Segeln wartet und wie jeder von uns einen Traum hat.

Effi Schweizer

Robert-Bosch-Gymnasium Langenau - 22.12.2005 
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