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Dr. Herbert Birkenfeld

Dr. Birkenfeld ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Bevor er nach Langenau kam, unterrichtete er am Humboldt-Gymnasium in Ulm, hauptsächlich aber brachte er am Seminar in Weingarten Referendaren bei, wie man Erdkunde unterrichtet. Schon seit 1988 war er Fachberater am Oberschulamt und in verschiedenen Kommissionen tätig, auch in der Abiturskommission. Darüber hinaus engagierte er sich in der zentralen Lehrerfortbildung und wurde zu diesem Zweck nach der Wende auch nach Sachsen geschickt. Hier, auf der Gebiet der Unterrichtsgestaltung sieht er als Schulleiter einen seiner Schwerpunkte.

Er will am Langenauer Gymnasium pädagogisch etwas bewegen, z.B. mit fächerübergreifendem Unterricht, er will die Lehrer anregen zusammenzuarbeiten, und Projekte sollen erstellt werden. Die Schüler sollen bei den Projekten für ein Thema derart begeistert werden, dass sie es eigenständig bearbeiten und am Ende ein Produkt präsentieren können.

Natürlich habe aber auch der traditionelle lehrer- und leistungsorientierte Unterricht seinen Platz. Erst nach einer Anstrengung könne etwas Spaß machen, meint Dr. Birkenfeld. Organisatorisch will er für eine gut funktionierende Schule sorgen, mit den Lehrern zusammen ein gutes Team bilden und stets ein verständnisvoller Ansprechpartner für die Schüler sein.     (sw)

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Aus dem Jahrbuch 2003/2004

Wer weiß eigentlich, was ein Schulleiter macht?

Der Tatort ist ein Schreibtisch. Er steht in einem recht nüchternen, nicht gerade großen oder repräsentativ eingerichteten Büro. Außer dem Schreibtisch steht noch ein runder Konferenztisch in einer Ecke, die Wände bestehen aus grünen Einbauschränken, grün, weil das im Jahre 1978, als der ganze Gebäudetrakt neu erstellt wurde, gerade modern war. Zwei Türen sind da, die eine führt auf den Gang, wo er Schülern und Lehrern begegnen kann, die andere ins Sekretariat, wo er der Sekretärin, Frau Kiefer, und wieder Schülern und Lehrern begegnet. Wenn er zum Fenster hinausschaut, sieht er, welche Schüler (oder auch Lehrer) gerade zu spät kommen. Alles klar: Es geht um den Schulleiter Dr. Birkenfeld.

Er ist und bleibt Lehrer, das ist sein Hauptberuf und das ist auch, was er am liebsten macht, aber nebenher ist er Schulleiter, Hausherr, Verwalter, Personalchef, Repräsentant der Schule nach außen, Verbindungsmann zum Oberschulamt, zur Stadt, zur Elternvertretung. Und noch immer hält er Kontakt zur Universität und zum Studienseminar. Er nimmt immer noch das Staatsexamen für Gymnasiallehrer und Prüfungslehrproben ab. Außerdem gibt er immer noch wissenschaftliche Publikationen heraus. Das muss sein, das hält einen am Leben.

Verwaltung - was ist das nur?

Aber wir wollen uns mit dem befassen, was an einer Schule auch gemacht werden muss, mit dem was man nicht auf den ersten Blick sieht: Verwaltung. Was ist das nur? Was ist zu tun - am Schreibtisch oder Konferenztisch oder anderswo? Dr. Birkenfeld ist nicht der Einzige, Frau Kiefer ist seine rechte Hand und Frau Heilbronner, Herr Bucher, Herr Egetenmeyer, Herr Pflüger arbeiten auch noch eine ganze Menge. Aber in diesem Jahr beschränken wir uns auf die Spitze der Schulhierarchie.

Nein, sagt mir Frau Kiefer, gerade könne ich nicht mit dem Chef sprechen, er führe ein Gespräch. Da sitzt, so erfahre ich später, so ein armer Kerl drin, der gerade versucht, sich darzustellen als den besten Lehrer aller Zeiten, ohne den das Langenauer Gymnasium nicht auskommen könne. Sich präsentieren nennt man das heute. Keine Chance zu täuschen, Dr. Birkenfeld ist Fachmann auf dem Gebiet der Lehrerausbildung und -prüfung. Er erkennt die Qualitäten eines Lehrers. Immer mehr können die Schulleiter sich ihre Lehrer selber aussuchen. Früher wurden sie nur vom Oberschulamt zugeteilt.

Hat der Glückpilz dann seinen Traumjob am Langenauer Gymnasium angetreten, dann bekommt er schon Besuch vom Schulleiter, nein nicht bei Kaffee und Kuchen, sondern im Unterricht. Aber Dr. Birkenfeld will überhaupt nichts lernen, er denkt nur nach, wo der arme Kerl denn schon wieder Fehler gemacht hat in seiner Art, die armen Schüler zu plagen. Aber er notiert sich natürlich auch alles, was in der Stunde gut gelungen ist. Ob man das nun Unterrichtsbesuch oder Lehrprobe nennt, es ist eben doch eine Prüfung. Natürlich läuft alles ganz anders ab als sonst. Er sagt das hinterher auch gleich. Aber der strenge Prüfer lächelt nur milde: Ja, ja, das kennt er. Und dann gibt er dem armen Kerl in einem verständnisvollen Gespräch ein paar gute Ratschläge, wie man es besser machen kann. "Mein, Gott", denkt der arme Kerl, "hab ich so viel falsch gemacht?". Und das Herz wird so langsam immer schwerer.

Der Neue geht raus, Herr Dr. Birkenfeld schaut auf seinen Terminplan. Nachher um 11.50 Uhr ist ein Gespräch mit dem Personalrat angesetzt. Da gibt es irgendwo Schwierigkeiten. Aber vorher ist noch Zeit für ein Gespräch mit einem Kollegen, der sich sehr engagiert hat und den er vorschlagen will, deshalb vorzeitig die nächsthöhere Leistungsstufe zu erreichen, das heißt, er bekommt dann etwas schneller mehr Geld. Eine Lehrprobe ist dann auch noch fällig. Für die hat Dr. Birkenfeld heute aber keine Zeit, nächste Woche vielleicht. Fünf andere Kollegen stehen schon lange zur Beförderung zum Studienrat oder Oberstudienrat an. Einige will er vorschlagen. Aber die Beförderungen laufen sehr zäh. Das Land spart. Mit denen sollte er auch im Laufe der nächsten drei Wochen ein Gespräch führen - und natürlich die ach so beliebte Lehrprobe, die man mit Unterrichtsbesuch beschönigend umschreibt. Und bei zehn Lehrern ist die alle fünf Jahre fällige Regelbeurteilung dieses Jahr dran. Also ein Unterrichtsbesuch, ein Gespräch und bei allen ein ausführlicher Bericht, eine Analyse, ein fünfseitiges Formular ans Oberschulamt. Und am Ende steht eine Note - wie bei den Schülern. Haben da nicht neulich die Nachrichtensendungen im Fernsehen die "revolutionierende" Idee eines Arbeitgeberfritzen gebracht, die Lehrer sollten doch auch beurteilt werden? Und die Bezahlung nach Leistung haben wir auch schon lange.

Das Telefon läutet ...

Das Telefon läutet. Der Stadtkämmerer ruft an. Es geht ums Geld. Ja, sagt Dr. Birkenfeld, heute Nachmittag kann er kommen. Er weiß, die Stadt muss sparen, aber die Schülerzahl ist schon wieder gewachsen, ein zweiter Computerraum müsste her, neue Geräte, neue Bücher. Und wenn die Präsenspflicht der Lehrer kommt, reichen die drei Lehrercomputer bei Weitem nicht mehr aus. Die Lehrerbibliothek muss dann erheblich besser ausgestattet werden und es müssen mehr kleinere Stillarbeitsräume her, in die sich der Lehrer zur Unterrichtsvorbereitung und zum Korrigieren zurückziehen kann. Dazu ist Konzentration nötig. Und überhaupt, das achtjährige Gymnasium wird viel kosten. Im Gemeinderat hat er davon auch berichten müssen. Die mussten nämlich den Ausbau zur Ganztagesschule beschließen. Dazu war die Vorlage eines pädagogischen Konzeptes nötig, das hatte Dr. Birkenfeld aber auch schon ausgearbeitet.

Frau Kiefer kommt herein und bringt ihm die Dienstpost und legt ihm einiges zur Unterschrift vor. Da wollen zwei Lehrer zur Fortbildung. Fortbildung ist natürlich immer gut und auch erwünscht, aber es führt eben auch zu Unterrichtsausfall. Da fallen Herrn Dr. Birkenfeld gleich die Eltern ein. Elternbeiratssitzung ist noch in dieser Woche. In zwei Wochen dann Schulkonferenz. Der Vorstand der Freunde des Gymnasiums trifft sich auch bald. Die Beratungsabende für die Grundschüler, die Sechser, die Achter und die Elfer sind auch fällig. Und dann gibt es noch zwei Abendveranstaltungen, in denen Schüler ihren Eltern etwas darbieten. Diese gehören sicherlich zu den schönen Augenblicken im Alltagstrott eines Schulleiters. Das wären also Dr. Birkenfelds Abende. Und am Samstag muss er zum SMV-Seminar.

Ungläubiges Stöhnen macht die Runde

Am Nachmittag ist die Haushaltssitzung der Fachvorsitzenden. Früher ist die Anschaffung von Geräten zum Schluss behandelt worden, was alle daran unbeteiligten Lehrer veranlasst hat, die Versammlung zu verlassen. Deshalb lässt sich Dr. Birkenfeld einen Trick einfallen, ein Schulleiter hat nämlich immer eine große Trickkiste: Die Geräte kommen gleich am Anfang dran. Was die Naturwissenschaftler doch so alles brauchen! Nach den Geräten kommen die Rügen. Da haben doch einige Fachschaften ihren Etat weit überzogen! Das liege daran, so rechtfertigen die sich, dass der Etat eben zu niedrig angesetzt war. Ja, das ist die Lösung, so muss es sein. Schließlich hat man nur das Allernötigste eingekauft, und die Kollegen würden gleich protestieren, wenn man eine Zeitschrift abbestellen wolle. "Ja, wenn es nach mir ginge, dann ...". Also jetzt die Vorschläge fürs nächste Jahr. Alle bekommen bei den Lehrmitteln 20 % weniger als im letzten Jahr. Ungläubiges Stöhnen macht die Runde. Die Zahlen werden genannt. Augen und Mund der Angesprochenen sind aufgerissen. Als sie sich wieder etwas Fassung abgerungen haben, können sie nur noch hauchen: "Ein bisschen mehr, bitte!"

Nach den Lehrmitteln die Lernmittel. "Also, wer muss unbedingt neue Schulbücher einführen? Zuerst die großen Neuanschaffungen. Wie viel kostet das? - Ja, das hängt davon ab, ob ... und ob .. und dann noch ob ... ? Dr. Birkenfeld blickt ratlos. Welchen Betrag setze ich jetzt an? Der Angesprochene blickt auch ratlos. Die andern grinsen. Ach, da fällt mir ein, wir brauchen noch neue Wörterbücher und neue Grammatiken. Wie steht es jetzt eigentlich mit den nur einmal benutzten Arbeitsheften? Wer zahlt die? Und die Lektürehefte? Ich habe zwar jetzt noch keine Ahnung, wer welche will und braucht, aber sicher wollen viele viel. Sagen wir mal ... So, und jetzt die Erneuerung des alten Buchbestandes. Was brauchen Sie? - Viel.

So ähnlich war es wenigstens 2003. 2004 kam dann alles ganz anders: Die Geräte wurden am Schluss behandelt - nur mit den Betroffenen, die Geldbeträge blieben dieselben, kurzes Kopfnicken der Betroffenen, alles kurz und sachlich.

Am nächsten Morgen kommen schon Rechnungen. Die Fachleiter überprüfen sie und legen sie auf Frau Kiefers Schreibtisch. Die gibt sie weiter an den Chef. Der überprüft sie noch einmal und ordnet sie in die richtige Haushaltsstelle ein. Dann gibt Frau Kiefer sie in den Computer ein. Die Stadt bekommt die Originalrechnungen, um das Geld überweisen zu können, und kontrolliert noch einmal.

Konferenzen gelten als beliebte Nachmittagsbeschäftigung. Mindestens vier Mal gibt es eine Gesamtlehrerkonferenz. Man könnte sie als Schulparlament bezeichnen. Hier werden die wichtigen Beschlüsse gefasst, an die hält man sich, das ist alte Schultradition. Die ganz wichtigen Beschlüsse müssen dann noch vor die Schulkonferenz, in der drei Schüler, drei Elternvertreter, sechs Lehrer und der Schulleiter sitzen. Drei Mal gibt es Sitzungen des Elternbeirats, einen Arbeitskreis Eltern, in der sie zum Beispiel über das Mittagessen in der Schule reden, und einen Arbeitskreis Schüler.

Oh ja, das geliebte achtjährige Gymnasium sorgt schon im Voraus für Mehrarbeit. Die Lehrer sollen für die Reform, die die meisten gar nicht wollen, ein Schulcurriculum erarbeiten und ein Kerncurriculum und ein Methodencurriculum. Die Unterrichtsstunden müssen sie selber auf Fächer und Jahrgänge verteilen, die Standards müssen sie genau lesen und lieben lernen und dann noch in ihrer pädagogischen Begeisterung erweitern. Und damit sie das auch gern tun, hat man ihnen eine Unterrichtsstunde Mehrarbeit noch dazu gegeben mit dem Trost, dass es bald noch viel, viel mehr Unterrichtsstunden gibt. Und jetzt stelle man sich vor, der Schulleiter soll seinem Personal klarmachen, dass sie das ganz arg gern machen. Das ist ein elendes Stück Arbeit, das man ihm da abverlangt.

So zwischendurch hält sich Dr. Birkenfeld in ganz anderen pädagogischen Sphären auf, nämlich bei der Kultusministerkonferenz - nicht in der Ministerrunde, aber bei den Kommissionen. Dort wollen sich gerade alle 16 Bundesländer auf gemeinsame Richtlinien für das Abitur einigen. Für jedes Fach gibt es eine Kommission, in der jeweils ein Vertreter von jedem Bundesland sitzt. Und in der Kommission Geographie wird Baden-Württemberg durch den Leiter des Robert-Bosch-Gymnasiums Langenau vertreten.

Außerdem gibt es noch die in Schülerkreisen wohl bekannten Zeugniskonferenzen, wo die Schüler oft so gern wüssten, was da geredet worden ist, und die Dienstbesprechungen, in denen keine Beschlüsse gefasst werden können, sondern in denen der Schulleiter den Lehrkräften sagt, was gesagt werden muss. Zum Glück sind die selten. Die erinnern mich eher an die leidenschaftliche Konferenzwut eines früheren Schulleiters. Das war damals als das Stricken so beliebt war. Aus gegebenen Anlässen müssen dann auch noch die Klassenkonferenzen zusammentreten.

Formulare, Formulare ...

Mit der Post sind auch falsch ausgefüllte Formulare zurückgekommen. Nochmals ausfüllen. Und übrigens, Frau Kiefer, dieses Formular geben Sie gleich dem Kollegen ... weiter, da fehlen folgende Angaben ... Und was machen wir damit? Die Frau braucht dringend ihr Geld, aber der Termin ist längst abgelaufen. Einfach mal hinschicken. Und wenn es zurückkommt, dann ... Vielleicht hilft ein Telefongespräch. Ja, aber wir müssen dann noch ein Formular ausfüllen. Wo ist das Formular? Irgendwo im Internet zum Herunterladen. Aber wo? Doch wir finden es in Frau Kiefers großem Formularschrank. Sie hat es schon gedownloadet (oder downgeloadet?).

Der große Tag der Verwaltung ist der 8. Oktober, der Stichtag für die Statistik. Hier muss natürlich im Team gearbeitet werden. Frau Heilbronner und Frau Kiefer müssen da hart ran. Das Statistische Landesamt will gefüttert werden. Zunächst wird über jeden Lehrer ein Formblatt ausgefüllt: welche Stunden er unterrichtet, und dort steht auch, ob er weiblich oder männlich ist. Welch ein Glück, dass es Formblätter gibt! Aber bei den Schülern geht es erst so richtig los mit dem Statistikvergnügen: Klassenlisten, Zusammensetzung nach Jahrgängen, ein Blatt für die Religionszusammensetzung jeder Klasse, ein Blatt über die ausländischen Schüler, ein Blatt für Latein-Französisch, ein Blatt für bilingualen Unterricht, ein Blatt für Spanisch-Naturwissenschaften, ein Blatt für die Ortschaften, aus denen die Schüler kommen, ein Blatt für die Teilnehmer der einzelnen Kurse, eins für die Arbeitsgemeinschaften. So, jetzt haben wir die Grundlage für die Planung der nächsten Jahre. Das Ministerium kann sich an das Aushecken neuer beliebter Reformen machen.

Das ist nun der Beginn des Schuljahres. Da liegt das schlimme Schuljahresende schon hinter uns. Zum üblichen turbulenten Tohuwabohu kommt die Lehrauftragsverteilung. Alle Klassen brauchen in allen Fächern einen Lehrer, die Lehrer haben bestimmte Fächer und unterrichten eine bestimmte Stundenzahl, und das Ganze muss irgendwie zusammenpassen und zum Schluss genau aufgehen. Und natürlich haben alle Lehrer Wünsche, die Herr Dr. Birkenfeld genau berücksichtigen will - wenn es geht. Das kostet ihn mindestens eine Woche Arbeit in den Ferien. Schließlich geht alles weiter an Herrn Bucher und Frau Heilbronner, die sich auch noch lange damit herumschlagen müssen. Am Ende machen Herr Bucher und sein Rechner den Stundenplan.

Das Wichtigste zum Schluss

Das Wichtigste zum Schluss. Der Schulleiter hat die Dienstaufsicht! Er muss also aufpassen, dass Schüler ordentlich lernen und Lehrer ordentlich unterrichten. Und Schüler müssen auch ordentlich zur Schule kommen und sich ordentlich benehmen. Gelegentlich ist das nicht der Fall, dann gibt es Klassenkonferenzen und Anhörungen, an deren Ende Ordnungsmaßnahmen stehen, die bis zum Ausschluss aus der Schule gehen können.

Er entscheidet auch über die Aufnahme von Schülern. Er hat durchaus das Recht, Schüler abzulehnen. Schülern aus dem Verwaltungsverband kann er allerdings nur die Aufnahme verweigern, wenn die Klassen voll sind.

Und nun erlaube ich mir noch einen persönlichen Kommentar: Schulleiter halte ich für einen wirklich sehr unangenehmen Karriereposten. Fast 1000 Schüler und fast 70 Lehrer, die alle keineswegs perfekte Menschen sind, so zu handhaben, dass die Maschine funktioniert, und im Kreuzfeuer von allen, auch der Eltern und der Stadtverwaltung und dem vorgesetzten Amt zu stehen, ist eine sehr aufreibende Tätigkeit.

Effi Schweizer


Robert-Bosch-Gymnasium Langenau - 25.09.2003
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