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Morton Rhue liest aus seinem Roman  BOOT CAMP

 

 

Man kann es kaum glauben, was der berühmte amerikanische Jugendbuchautor Morton Rhue den 11. Klassen des Langenauer Gymnasiums vorlas. 

Boot Camps sind Lager, in die Eltern ihre schwer erziehbaren Kinder schicken und dafür viel Geld bezahlen. Dort werden die Kinder und Jugendlichen mit Grausamkeiten, Erniedrigung, strengster Disziplin und harter Bestrafung zu absolutem Gehorsam umerzogen, und ihr Wille wird gebrochen.

In dem Roman Boot Camp wird der 16-jährige Connor auf Veranlassung seiner Eltern gewaltsam in dieses Lager gebracht, und dort macht er die Hölle durch. 

Der Buchhandlung Mahr war es gelungen, Morton Rhue nach Langenau zu holen. In Deutschland ist er vor allem bekannt durch seinen Roman DIE WELLE, in dem eine High-School-Klasse Faschismus im Rollenspiel erlebt.

Die anschließenden Fragen der Schüler kreisten um die Unfassbarkeit, dass so etwas in Amerika, dem Stammland der Demokratie, existieren kann. Sie konnten auch die Eltern nicht verstehen und fragten, ob sie denn über die Zustände Bescheid wüssten, ob sie nichts dagegen unternehmen würden. Es beschäftigte sie auch, was passiere, wenn ein Kind stirbt.

Sie interessierten sich aber auch für das weitere Schicksal der ehemaligen Insassen, wollten wissen, ob sie Schäden davon trügen.

Natürlich spielte sich die ganze Veranstaltung nur auf Englisch ab.

sw


Robert-Bosch-Gymnasium Langenau - 09.03.2006
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