Ich brauche eine bestimmte Funktion - welche Schaltung kann das ?

 

Eine LED soll nur kurz aufblitzen. Variante 1 :
Wir benutzen eine astabile Kippstufe, die aber nicht symmetrisch aufgebaut ist, sondern eine Transistorstufe hat einen großen Kondensator und einen großen Basis-Widerstand und die andere, die die LED im Kollektorkreis hat, hat einen kleinen Kondensator und einen kleineren Basis-Widerstand. Die Werte kann man selbst auf einem Steckbrett testen. Ein Anhaltspunkt bietet die folgende Schaltung :



Der Kondensator C2 ist  um den Faktor 10 kleiner. damit schaltet T2 schneller wieder um und LED 2 leuchtet eine kürzere Zeitspanne auf als die LED1.



Variante 2:
Man schaltet eine Transistor-Schaltstufe nach einer astabilen Kippstufe, die die Blink-Frequenz vorgibt. (Diese wird von den Transistoren T1 und T2 gebildet) Die Blitzdauer wird durch die Ladezeit des Kondensators C3 vor der Basis der zusätzlichen Transistor-Schaltstufe T3 bestimmt. Sperrt gerade T1, so kann sich der Kondensator C3 über die Basisi von T3 aufladen. Solange über die Basis der Ladestrom fließt, schaltet T3 durch und die LED leuchtet. Wenn der Kondensator C3 geladen ist, so fließt kein Strom mehr über die Basis und der Transistor T3 sperrt und die LED  erlischt. Wenn T1 durchschaltet, so wird C3 wieder entladen. Den Ladestrom begrenzt dann der Widerstand R6. Ohne den Widerstand R6 könnte sich der Kondensator C3 nicht entladen.
Eine LED soll etwas verspätet einschalten Variante 1:
Über einen Monoflop (monostabile Kippstufe) Die LED sollte dann an der stabilen Seite des Monoflops (LED1) angebracht werden. Die LED 2 kann wegfallen. Wird der Taster S1 gedrückt, so sperrt T1 (LED1 erlischt) und T2 schaltet durch. Dadurch wird der Kondensator entladen. Wird der Schalter geöffnet, so lädt sich der Kondensator über den Widerstand R1 auf. Hat er eine Spannung von 0,7 V erreicht, so schaltet T1 durch und T2 sperrt. Die LED 1 leuchtet nun wieder.

Variante 2:
Eine Transistor-Schaltstufe wird über eine Widerstand-Kondensator-Strecke angesteuert. Wenn der Eingang an + 9V gelegt wird, so lädt sich der Kondensator C1 über den Widerstand  R2 auf und die Spannung am Kondensator steigt an. Hat sie eine bestimmte Schwelle überschritten, so schaltet der Transistor durch. Im einfachen Fall (ohne die Zenerdiode D1) tritt dies bei einer Spannung von etwa 0,7 Volt ein (Basis-Emitter-Diode). Dies wird in kurzer Zeit erreicht. Ist die Zeitspanne zu klein, so kann man sie mit einer Zener-Diode verlängern. (Eine Zener-Diode wird in Sperr-Richtung eingebaut und bricht dann bei einer spezifischen Grenzspannung durch) Die Verzögerungszeit kann auch verlängert werden, wenn man R2 oder C1 oder beide vergrößert. Bevor man den Vorgang wiederholen kann, muss aber C1 wieder entladen werden. Dazu kann der Eingang an Minus gelegt werden.
   
   
   
   
   
   
   
   

 


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