Elektronik am RBG -Lämpchen - Bauteilinformationen

Lämpchen

Ein Glühlämpchen enthält einen dünnen Wolfram Draht (Glühfaden) der durch den Stromfluss stark erhitzt wird. In normaler Umgebungsluft würde der Glühfaden aufgrund des Sauerstoffs und der hohen Betriebstemperaturen sofort zu Wolframoxid verbrennen, deshalb wird er durch den Glaskolben von der Umgebungsluft abgeschirmt.

Rechts sind Glühlampen für Kleinspannungen und eine Glühlampe für 240 Volt abgebildet.

Sie haben verschiedene Sockel zum Schrauben oder mit einem Bajonettanschluss

I
Der Widerstand eines Lämpchens während des Betriebs kann mit einer Strom - und Spannungsmessung und dem ohmschen Gesetz ermittelt werden.

Widerstand = Spannung / Stromstärke ( R = U/I )

Macht man Messungen bei verschiedenen Spannungen, so bemerkt man, dass der Widerstand des Lämpchens mit der Spannung zunimmt. 

Die Ursache ist die starke Erwärmung des Glühdrahtes. Starke Wärmeschwingungen im Drahtmaterial behindern die Elektronen, der Widerstand steigt.

 

U in V 1 2 3 4
I in mA 73 102 128 150
R in Ohm 13,6 19,6 23,4 26,6
Schaltzeichen
Die aufgenommene elektrische Leistung wird nur zum geringeren Teil in Form von sichtbarem Licht  abgestrahlt. Der größte Teil wird als Wärmestrahlung (Infrarot) abgestrahlt und mittels Wärmeleitung und Wärmekonvektion an das Füllgas und den Glaskolben sowie über Wärmeleitung an die Zuleitungs- und Haltedrähte der Glühwendel abgegeben. Der Anteil des sichtbaren Lichts erreicht maximal 5 %.  
Die bei uns eingesetzten Glühlämpchen sind für eine feste Spannung angefertigt. Ein 4 V Lämpchen darf nicht an 6V oder 10V angeschlossen werden, da sonst die Stromstärke zu groß wird und der Glühdraht durchbrennt.

Die Stromstärke von Kleinsignallämpchen (4V-6V) liegt  bei 50mA bis 150mA

Eine Leuchtdiode leuchtet schon bei einer Stromstärke von 5mA bis 20 mA

Fassung mit Lämpchen aus unserem Stecksystem

Weitere Infos bei Wikipedia Glühlämpchen  

 


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