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Dr. Hermann Muhle hält einen Diavortrag über Schätze der Natur im Alb-Donau-Kreis
Herrliche Landschaften, wunderschöne Blumen, seltene Gewächse, Felsen und Seen. Wie schön der Alb-Donau-Kreis ist, zeigte Hermann Muhle in einem Lichtbildervortrag im Pfleghof. Eingeladen war er vom Verein der Freunde des Gymnasiums und vom Schwäbischen Albverein. Diese „Schätze der Natur" hat das Landratsamt in seiner Reihe „Kunst und Kultur" als Buch herausgegeben. Die Autoren der Beiträge sind Wissenschaftler und Naturschützer, unter ihnen sind auch die Langenauer Lehrer Dr. Herbert Birkenfeld, der Leiter des Gymnasiums, und Hans-Jürgen Heliosch. Hermann Muhle ist Wissenschaftler an der Universität Ulm, Abteilung Botanik und Naturschutzbeauftragter für den nördlichen Alb-Donau-Kreis. Und so zeigte er viele seltene Pflanzen. Er sprach aber auch über die Bedrohung dieses Paradieses: Soll man Leute über Wiesen gehen lassen oder schadet es? Die Wiesen brauchen die Wanderschafe, und doch werden sie immer mehr zurückgedrängt. Die Ameisenhügel müssen bewahrt werden, um das Artenspektrum der Ameisen zu bewahren. Wildschweine durchfurchen die Erde, wenn sie merken, dass Knollen im Boden sind. Lagernde Baumstämme bedrohen die darunter wachsenden Pflanzen. Auf den Felsnasen wachsen kostbaren Pflanzen, die durch Kletterer zerstört werden, so dass die Naturschützer durchsetzen konnten, dass die Felsen nur bis zu einer bestimmten Höhe beklettert werden dürfen. Die Windkraftnutzung wird von den Naturschützern zähneknirschend hingenommen. Im Donaumoos muss ein Teil der Entwässerung rückgängig gemacht werden, denn viel ist verbuscht. Ein Problem stellen auch die Abwässer in kleine Weiher und Sickergruben dar.
Effi Schweizer
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| Robert-Bosch-Gymnasium Langenau -
14.03.2005 impressum |