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Die Theater-AG spielt Komödie der Eitelkeit frei nach Elias Canetti | ||
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Die Schüler und Isabel Gauß, die Leiterin der Theater-AG, wurden am Ende ihrer Vorstellung mit tosendem Applaus belohnt - zu Recht. Sie hatten alle eine reife schauspielerische Leistung gezeigt und beeindruckten durch ihre Art, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. sw Die Aufführung der Theater-AG am RBG am 12. April 2006 hatte ein starkes Motto: Eitelkeit. Damit, vor allem in Form eines Stückes von Elias Canetti, haben sich die Schüler des Robert-Bosch-Gymnasiums in Langenau die letzten anderthalb Jahre beschäftigt. Von diesem Stück - der Komödie der Eitelkeit ist laut Isabel Gauß, der Leiterin der Theater-AG, in dieser Zeit nicht sehr viel übrig geblieben: Ein satirisch-groteskes Bild einer Gesellschaft, in der von der autoritären Staatsgewalt mit drakonischen Strafandrohungen ein Verbot von Spiegeln durchgesetzt wird, um das Laster der Eitelkeit zu bekämpfen. Anlass, ein ganzes Spektrum individueller Verhaltensweisen angesichts dieses absurden Gesetzeswerks (Ordnungshüter, Propagandisten, Mitläufer, Duckmäuser, Rebellen, Geschäftemacher …) und seine Auswirkungen auf die persönlichen Beziehungen und auf den Zustand der Gesellschaft auf die Bühne zu bringen und zugleich zu zeigen, dass ein solcher Versuch, das Laster zu bekämpfen, es eher noch befördert. "Wir haben adaptiert, uns mit dem Text auseinandergesetzt und zwei grobe Handlungsstränge aus dem Ganzen herausgezogen, eben das, was uns Spaß gemacht hat". Die beiden Stränge, übersichtlich
in zwei Teile geteilt, haben die 12 Schüler mit Spaß und guter Laune,
wenn auch etwas schnell, zum Besten gegeben. Vor allem die
Kleinigkeiten waren mit viel Liebe in Szene gesetzt und ließen die Schüler
zu Höchstleistung auflaufen, und das Publikum, trotz des ernsthaften
Themas, vergnügt auflachen. | |
| Robert-Bosch-Gymnasium
Langenau - 21.04.2006 impressum |