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Die Film-AG am Robert-Bosch-Gymnasium

Seit 2009 leite ich am Robert-Bosch-Gymnasium eine Film-AG.

Die AG ist aus den Projekttagen zur Schulpartnerschaft mit Arequipa in Peru und dem anschließenden Spendenlauf des Schulvereins "für ein Leben ohne Hunger" ("fLoH e. V.") entstanden. Das erste Projekt war die Erstellung eines Kurzfilms ("Trailor") zum Spendenlauf, verknüpft mit Eindrücken aus dem unterstützten Armenviertel in Peru.

Von Anfang an konnten wir eng mit dem Verein "Claim for Dignity" zusammenarbeiten. Vor allem Herr Schliep verbrachte schon etliche Stunden mit uns im Kunst-Keller, um den geplanten Dokumentarfilm mit uns zu koordinieren.

Der Film soll zum einen die bestehenden Verhältnisse zeigen, indem verschiedene Aspekte, wie Wasser, Wasserverschmutzung und Ernährung verglichen werden. Auf der anderen Seite dokumentiert der Film die wachsenden partnerschaftlichen Verknüpfungen, wie die Unterstützung der Schulspeisung durch unseren Spendenlauf, oder die ehemaligen Schülerinnen des Robert-Bosch-Gymnasiums, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Arequipa ableisten. Nicht zuletzt soll der Film auch mögliche Zukunftsperspektiven aufzeigen, wie z.B. eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Verein Dispau. Der Verein Dispau ermöglicht es, peruanischen Kindern in Arrequipa, ein Instrument zu erlernen.

Weitere Projekte, die in der Film-AG entstanden sind, sind z.B. "Zweilight", ein Animationsfilm mit Lego-Figuren. In akribischer Kleinstarbeit wurde jeder Frame (Einzelaufnahme) von den Sechstklässlern mit den Figuren arrangiert, abfotografiert und nach wochenlangen Dreharbeiten schließlich am Computer zu einem Film zusammengefügt und abschließend vertont.

Filmprojekte bieten zunächst viele spannende Erfahrungsbereiche, wie die technische Seite des Filmens, Schneidens und Vertonens, aber natürlich auch das Schauspiel. Die Praxis zeigt aber noch viele andere wertvolle Übungsfelder für die Schüler auf:

  • Zusammenarbeit mit externen Interviewpartnern und Institutionen,
  • zeitliche Organisation,
  • Zusammenarbeit und Koordination in der jeweiligen Gruppe,
  • und vor allem: Extremes Durchhaltevermögen. An drei Minuten Legofilm wurde ein ganzes Jahr gearbeitet!!!

Uli Hollman

Foto: Hollmann


Robert-Bosch-Gymnasium Langenau - 28..02.2011
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